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Aktuelle Meldungen

Feuermachen im und am Wald im gesamten Kreisgebiet verboten Meldung vom 21. Juli 2022

Polizeiliche Anordnung gilt ab morgen für zunächst einen Monat Landkreis Lörrach. Wegen der derzeitigen Hitzewelle und der anhaltenden Trockenheit durch unzureichende Niederschläge ist für die kommenden Wochen weiterhin mit einer erhöhten Waldbrandgefahr zu rechnen. Das Landratsamt Lörrach hat daher eine polizeiliche Anordnung erlassen, die jegliche Art von Feuer im Wald und bis zu 100 Meter Abstand zum Wald verbietet. Das gilt insbesondere auch für öffentliche Feuer- und Grillstellen. Das Verbot tritt morgen (21. Juli) in Kraft und gilt zunächst bis zum 20. August 2022. Sollte es die Situation erfordern, wird die Anordnung nochmals verlängert. Bei Missachtung des Verbots können Bußgelder bis zu 10.000 Euro verhängt werden. Eine kleine Unachtsamkeit kann bei dieser extremen Trockenheit bereits ausreichen, um einen Brand auszulösen. Ein kontinuierlich vorhandener Wind kann dann dazu führen, dass sich ein Feuer sehr schnell ausbreitet. Deshalb bittet das Landratsamt Lörrach alle Waldbesucher um erhöhte Vorsicht. Die wichtigsten Regeln im Überblick:  Jegliche Art von Feuer im Wald und in einem Abstand von 100 Metern zum Waldrand ist verboten Rauchverbot Nicht gestattet ist das Grillen im und am Wald, auch nicht auf gekennzeichneten Feuerstellen und Grillplätzen oder auf mitgebrachten Gartengrillgeräten Kein Feuerwerk Bitte Autos nicht seitlich an Waldwegen parken, damit großen Löschfahrzeugen nicht die Zufahrt versperrt wird. Bitte Fahrzeuge nicht im hohen Gras parken: Heiße Katalysatoren an der Fahrzeugunterseite können dürres Gras in Brand setzen Bei einem Brand bitte umgehend die Feuerwehr unter 112 informieren Die Anordnung ist abrufbar unter www.loerrach-landkreis.de/bekanntmachungen .
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Mobilitätsnetzwerk im Kandertal und Oberrhein in den Startlöchern Meldung vom 04. Juli 2022

Mobilitätsnetzwerk im Kandertal und Oberrhein in den Startlöchern In zwei Korridoren der Agglomeration Basel, dem Kandertal und dem Oberrhein, wollen zehn Kommunen gemeinsam ein Mobili-tätsnetzwerk starten. Im Netzwerk möchten sie, gefördert durch den Bund, eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung vorantreiben. Den Netzwerkakteuren geht es dabei um die konkrete Umset-zung von Maßnahmen vor Ort für nachhaltige Mobilitätsange-bote wie beispielsweise E-Ladesäulen und Sharing-Angebote. So sollen Mobilitätsstationen an zentralen Orten entstehen, von denen aus sich die Nutzung von Fahrrädern, Sharing-Fahrzeugen, das Laden von E-Bikes und E-Autos mit dem Umstieg in den Öffentlichen Nahverkehr verbinden lässt. Es sollen vor allem Lösungen erarbeitet werden, die auf der sogenannten ersten und letzten Meile die Anbindung zum Öffentlichen Nahverkehr ermöglichen und diesen ergänzen. Damit einher gehen soll auch eine deutliche Attraktivitätssteigerung des gemeindeübergreifenden Radverkehrs, des Fußverkehrs bis hin zu Maßnahmen der Ver-kehrsberuhigung und der Straßenraumgestaltung. Die Sprecherin des Steuerungskreises, Bürgermeisterin Daniela Meier aus Rümmingen, fasst den Ansatz zusammen: »Unsere Gemeinden sind so vielfältig wie unsere Landschaft. Aber wir stehen alle vor ähnlichen Herausforderungen bei der Gestaltung der nachhaltigen Mobilität von morgen. Mit dem Netzwerk können wir koordiniert vorgehen und jede Gemeinde hat dennoch die Möglichkeit, sich auf ihre jeweiligen Schwerpunkte zu konzentrie-ren. Die Umsetzung benötigt viel Kraft und Ressourcen. Hier gibt uns die Förderung und die Bündelung im Netzwerk ganz andere Möglichkeiten.» Die zehn Gemeinden liegen in zwei so genannten Korridoren des Agglomerationsprogramms Basel, dem Kandertal und dem Oberrheinkorridor. Im Kernraum der Agglomeration ist der Mobilitätswandel in vollem Gang. Aber auch für die angrenzenden ländlicheren Räume sind nachhaltige Mobilitätsangebote ein zunehmend wichtiger Standortfaktor. Nachhaltige und flexible Mo-bilität trägt zur Lebensqualität maßgeblich bei und sichert gute Verbindungen und Erreichbarkeit für alle Bevölkerungsgruppen auch in der Zukunft. Das Netzwerk möchte den Umstieg auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb und alternative Mobilitätsangebote erleichtern und attraktiver gestalten. Dazu kann auf vielfältige konzeptionelle Vorarbeiten zurückgegriffen werden, die zur Umsetzung gebracht werden sollen. Hierzu gehören neben der Ladeinfrastruktur im Bereich E-Mobilität auch Mobilitätshubs, die unterschiedliche Arten der Mobilität miteinander verknüpfen. Ergänzt werden soll dies durch Sharing-Angebote verschiedener Verkehrsmittel. Beim Radverkehr geht es um Lückenschlüsse im Netz und die Verbesserung des Umstiegs auf den Öffentlichen Nahverkehr mit Bike & Ride-Angeboten. Das zu Fuß gehen soll attraktiver und sicherer werden. Im Fokus steht gleichermaßen die Verknüpfung mit der Agglomera-tion und die Mobilität in und zwischen den Gemeinden des Netzwerkes. Die Struktur des Netzwerkes ist dabei so angelegt, dass jede Gemeinde aus dem gemeinsam definierten Themen- und Maßnahmenspektrum die Bereiche auswählt, die vor Ort die größte Dringlichkeit haben. So muss nicht jede Gemeinde alle Themen bearbeiten, aber alles wird gemeinsam gestaltet, so dass die Maßnahmen auch im System gut zusammenwirken und Synergieeffekte bestmöglich genutzt werden. Für das Mobilitätsnetzwerk haben die Gemeinden am 3. Juni bereits einen Antrag beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Förderprogramms «Nationale Klima-schutzinitiative (NKI)» gestellt. Die Gemeinden wurden dabei unterstützt durch den Verein Agglomeration Basel, den Landkreis Lörrach und den Regionalverband Hochrhein-Bodensee, die als Projektpartner das Netzwerk auch während der Laufzeit des Förderprojektes weiter unterstützen und begleiten werden. Im Fall des Zuschlags stünden über drei Jahre Fördermittel für die Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen und der gemeinsamen Abstimmung von Prioritäten und Aktivitäten in regelmäßigen Netzwerktreffen zur Verfügung. Die Förderquote beträgt 60 %. Mit den Fördermitteln werden die Kommunen mit zusätzlichen personellen Ressourcen verstärkt, um die Realisierung von Maßnahmen anzuschieben und zu begleiten. Für investive Maßnahmen, etwa den Bau von Mobilitätshub, sollen zusätzliche Fördermittel gemeinsam und gebündelt eingeworben werden. Die Bundesmittel werden noch ergänzt durch Mittel aus dem Agglomerationsprogramm Basel und der Strukturförderung des Landkreises Lörrach (vorbehaltlich der Zustimmung des Umweltausschusses am 6. Juli 2022). In einer gemeinsamen Sitzung wurden die Gemeinderäte über das Mobilitätsnetzwerk informiert. Jetzt sollen die Beschlüsse dazu in den Gemeinderatsgremien herbeigeführt werden. Die Netzwerkgemeinden aus dem Kandertal sind Binzen, Kandern, Rümmingen, Schallbach, Wittlingen. Aus der Oberrheinregion sind es die Gemeinden Efringen-Kirchen, Eimeldingen, Schliengen, Bad Bellingen und Fischingen. Das Netzwerk ist das erste dieser Art im Landkreis Lörrach. Weitere Gemeinden können sich diesem anschließen. «Das ist ein starkes verkehrs- wie klimapolitisches Signal aus den beiden Korridoren», betont der Verbandsdirektor Dr. Sebastian Wilske vom Regionalverband Hochrhein-Bodensee. «Die Gemein-den packen mit der Mobilitätswende eine der großen Herausfor-derungen in der Region an und gestalten aktiv ihre Zukunft. Wir unterstützen diese interkommunale Zusammenarbeit gerne und hoffen, dass das Beispiel in der Region Schule macht.» Auch der Verein Agglo Basel begrüsst die Initiative zur Bildung eines Mobilitätsnetzwerkes im Doppelkorridor Kandertal und Oberrhein. Es sei wichtig, dass auch ausserhalb des Agglomerationszentrums, in den eher ländlichen Gebieten Ansätze für eine nachhaltige Mobilität entwickelt werden, erklärt Jessica Fässler, Leiterin des Agglomerationsprogramm der Geschäftsstelle Agglo Basel. Der Doppelkorridor habe somit eine Vorreiterrolle – der Verein Agglo Basel erhofft sich Erkenntnisse in Bezug auf die Implementierung einer nachhaltigen Mobilität im eher ländlichen Kontext zu gewinnen, die auf andere ländliche geprägte (Teil-)Korridore übertragbar sind. Der Landkreis Lörrach bekennt sich auch strategisch zu klimapolitischen Zielen und der starken Rolle, die die Mobilität dabei spielt. Die Stabstellenleiterin Martina Hinrichs hebt den Leuchtturmcharakter des Mobilitätsnetzwerkes hervor. Die Aktivitäten im Doppelkorridor haben für den Landkreis Leuchtturmcharakter und sie seien beispielgebend für andere Städte und Gemeinden in der Region. Über die neu gegründete Stabsstelle Strukturpolitik & Nachhaltige Mobilität bringe sich der Landkreis gerne gemeinsam mit den anderen regionalen Partnern mit personellen Ressourcen ein.
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STADTRADELN Die Gemeinde Efringen-Kirchen ist dabei! Meldung vom 30. Juni 2022

Austausch von Wasserzählern wegen Ablauf der Eichfrist Meldung vom 07. Juni 2022

Sehr verehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

Aufgrund des Eichgesetzes ist es Aufgabe der Gemeinde darauf zu achten, dass nur geeichte bzw. beglaubigte Wasserzähler im geschäftlichen Verkehr sind. Die Eichfrist für Wasserzähler beträgt 6 Jahre. Danach muss der Wasserzähler ausgetauscht werden.

Ob Ihr Wasserzähler für einen Austausch vorgesehen ist, erkennen Sie am Datum, welches im Deckel des Wasserzählers eingedruckt ist (z. B. 2016 oder geeicht bis 2022).

Der Austausch des jeweiligen Wasserzählers wird von unserem Wassermeister und von beauftragten Firmen vorgenommen. Bitte gewähren Sie unserem Mitarbeiter/Beauftragten den Zugang zum Wasserzähler.

In diesem Zusammenhang wird die technische Ausführung der Wasserzählanlage geprüft. Die Wasserzählanlage muss nach den Bestimmungen des Deutschen Normenausschusses (DIN 1988) und den jeweiligen Bestimmungen der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) sowie den zusätzlichen Vorschriften der Gemeinde entsprechen. Es dürfen nur Materialien und Geräte verwendet werden, die nach diesen Vorschriften zugelassen sind.

Sollten Mängel an der Wasserzählanlage vorhanden sein, wird der jeweilige Anschlussinhaber von der Gemeinde unterrichtet.

Der Mangel ist nach Bekanntgabe innerhalb 4 Wochen zu beheben.

Die hieraus entstehenden Kosten sind vom Grundstückseigentümer zu tragen.

Eigenbetrieb Wasserversorgung
Efringen-Kirchen

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