Evangelische Kirchengemeinde in Efringen-Kirchen

Pfarrer

Steffen MahlerBasler Straße 9, 79588 Efringen-KirchenTel. 07628-372
efringen-kirchen@kbz.ekiba.de

Gottesdienste:

http://evangelisch-im-rebland.de/efrhutist-gottesdienste.html
 

Lutherkirche in Efringen

Im Jahre 1157 wird eine Kirche erstmals erwähnt. Die Gewände der Haupttüren an der heutigen Kirche weisen in das 14. Jahrhundert. 1702 Einweihung der um ca. 1/3 nach Norden erweiterten Kirche. 1806-1877 umfangreiche Instandsetzungen im Innern der Kirche, dabei wurden Reste von schwerbeschädigten Fresken an der Südseite gefunden. 1898-1899 ersetzt ein neugotischer Turmhelm das bisherige Satteldach. Im Mai 1940 schwere Beschädigung des Turmes durch Beschuss. 1956 erhält er wieder seine alte, angestammte Form.
Vier Wege führen auch heute noch zur Kirche, eine kaum noch bekannte Tradition mit Seltenheitswert, aber früher streng eingehalten: „dr Chilchweg“, „dr Täufiweg“, „dr Hochzitsweg“ und „dr Toteweg“.

Christuskirche in Kirchen

Hier soll schon in urchristlicher Zeit eine Kapelle auf dem Bergrain gestanden haben, etwa zur christlichen Römerzeit oder als Herrenkirche zur Zeit der fränkischen und karolingischen Könige. Das Langhaus der heutigen Kirche stammt aus dem Jahre 1613 und ist ebenso wie der Turm im spätgotischen Stil erbaut. Der Turm mit 5 Stockwerken und mit 30 m Höhe ist für eine markgräfler Dorfkirche ungewöhnlich hoch. Die unteren, gotischen Mauerschlitze im Turm könnten in früheren Kriegszeiten Verteidigungszwecken gedient haben. Das rundbogige Hauptportal auf der Westseite wurde 1902 in die Längsachse verlegt.

Die seit dem 18. Jahrhundert bestehende, israelitische Gemeinde von Kirchen erbaute sich 1831 eine Synagoge, sie weist deutliche Ähnlichkeit zur Karlsruher Synagoge des berühmten Friedrich Weinbrenner auf. 1938 wurde das gesamte Inventar und der Innenraum zerstört (sog. Reichskristallnacht). Der im Krieg schwer beschädigte Baukörper wurde nach dem Krieg ganz abgetragen bis auf wenige, verbliebene Mauerreste. Ein Gedenkstein mit Darstellung der Synagoge erinnert daran.

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